Vielen Dank für Eure aufmunternden Worte!!!!
Nun zu den Neuigkeiten. Heute bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden.
Um einiges erleichtert, sowohl körperlich als auch seelisch.
Hier die dünne Geschichte einer dicken Galle.
Mit meinen wiederkehrenden Bauchschmerzen und in der letzten Woche auch dem ständigen Druck und Schmerz im Oberbauch und Rücken bin ich erneut zum Arzt gegangen. "Entweder Du findest jetzt was, oder ich brech Dir den Arm!" Netterweise hat der Haus-Arzt mich doch einmal ernstgenommen, erneut gefahndet und zwei riesige Gallensteine entdeckt.
Die Steine hat sicherlich über Nacht die Gallenfee gebracht.
Ab ins Krankenhaus. In einer etwas aufwändigeren OP als prognostiziert hat mir der Chefarzt meine stark angeschwollene und entzündete, überraschend dickwandige, mit Gallensäure prallgefüllte und mit zwei riesen Steinen versetzte Galle entfernt. Hört sich das jetzt spektakulär genug an, um mit einer normalerweise harmlosen Routine-OP noch etwas Aufmerksamkeit zu gewinnen?
Jetzt kann ich mit einer weiteren ca. 14 cm langen Narbe quer über den Bauch aufwarten. Morgen mach ich mal ein Bild!
Dienstag, 29. Juli 2008
Die Gallenfee und Ihre bösen Taten.
Sonntag, 20. Juli 2008
Der Niedergeschlagene Läufer
Runners Down
Zunächst habe ich es auf meine Weh-Wehchen geschoben. Ein Schnupfen hat mich vom Laufen abgehalten. Wiederkehrende nächtliche Krämpfe im oberen Bauchraum haben mir die Laune verdorben. Da der Arzt nix fand, haben sie mir auch etwas Angst gemacht. Und sie haben mir zudem durch einen überraschenden frühmorgendlichen Auftritt den Start beim Stuttgart Halbmarathon versaut.
Wenn ich dann mal lief, war ich langsam und hatte während des Laufes immer wieder Gehpausen eingelegt. Kein Biss, keine Motivation, keine Durchhaltekraft konnte ich zeigen.
Und das nach den Six-Days, die so toll gelaufen sind, die mir viel Vergnügen gemacht haben und wo ich mich selbst überrascht habe mit meiner Leistung.
Ich habe den Spass am Laufen ein wenig verloren. Ich bin ziellos, kann mich zu keinem neuen Ziel aufraffen. Eine abendliche Runde kann mich nicht erfreuen, ist mehr Pflicht als Lust; wird daher auch leichter mal geschoben oder durch ein Runde faulenzen und lesen auf dem Sofa ersetzt.
Ist das eine langanhaltende Post-Wettkampf-Depression?
Vielleicht sollte ich mal wieder neue Laufschuhe kaufen!