Die seit einer Woche hartnäckige schmerzende Schulter stoppt das Training der hoffnungsvollen Triathlon-Aspirantin. Da sogar das Laufen nicht mehr funktionierte und ich schon ganz wahnsinnig werde, bin ich heute tatsächlich mal zum Arzt gegangen.
Zervikalneuralgie. Hört sich doch schon mal wichtig an und kann durchaus als Ausrede für mangelhaften Trainingsfleiss herhalten. Beschrieben werden damit Schmerzen im Bereich von Hals und Nacken, die von der Wirbelsäule herrühren können.
Dazu noch eine Spritze, ein paar hochdosierte, abhängigmachende Drogen, leider Alkoholverbot....
Montag, 31. Mai 2010
So ein Mist
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Krankheit
Dienstag, 18. Mai 2010
Freibadsaison eröffnet
Heute habe ich die gerade eröffnete Freibadsaison genutzt.
Aussentemperatur 12°. Regenschauer. Wind.
Aussentemperatur 12°. Regenschauer. Wind.
Regen und Kälte können mich nicht abhalten. Schön und ungestört vor kraule ich vor mich hin. Ich kann sogar gemütlich Rückenschwimmen. Zwischen den Regentropfen blinzelt gelegentlich die Sonne hervor. Ich bin ein glücklicher Schwimmer.
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Schwimmen
Sonntag, 16. Mai 2010
Eine Radtour, die ist lustig.....
Schaut mal genau hin: Eine Fussballurne. Hier aufm Dorf...
Sonntag, 9. Mai 2010
Triathlon VD in Reutlingen.
Heute fand mein erster Triathlon statt!
400 m Schwimmwn, 20 km Radeln und 5 km laufen.
Es hat riesig Spass gemacht!
400 m Schwimmwn, 20 km Radeln und 5 km laufen.
Es hat riesig Spass gemacht!
Und ab!
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Triathlon,
Wettkampf-Report
Sonntag, 2. Mai 2010
Halbmarathon im Regen
So, der erste Wettbewerb für dieses Jahr war der Halbmarathon in Oberndorf.
Oberndorf liegt hier grade so um die Ecke. Wie immer vor solchen Events hatte ich am Morgen so vor mich hingezweifelt und überlegt, ob ich mit dem jetzigen Trainingsstatus überhaupt antreten soll. Außerdem war ich am Donnerstag mit meinem Kollegen 50 km radeln und das steckte noch als (eingebildete?) Müdigkeits-Erscheinung in den Beinen. Und meine durchschnittlichen Trainingsleistungen sind trotz des winterlichen Eifers nicht grade berauschend.
Was für eine Schwachsinns-Überlegung. Ich kenne meinen Trainingsstand doch erst nach dem Wettbewerb. Außerdem war es kühl und regnerisch; und das ist mein Lieblingswetter. Ich hatte einige Stunden Ausdauerleistung hinter mir, wenn auch teils auf dem Rad, aber Ausdauer ist Ausdauer, der Rest musste sich finden.
Also fuhr ich fix hinunter nach Oberndorf und meldete mich an, beim Bäcker lies noch ein paar Brötchen mitgehen, um dann zurück zu Hause Honigbrötchen und Kaffee 'reinzustopfen und die leidige Klamotten-Frage zu klären. Ich hatte doch nichts anzuziehen. Lange Hose oder kurze? Ist kurzärmlig zu kalt oder nicht? Jacke? 8° und Regen draußen: beim Trainingslauf würde ich sicher eine Jacke anziehen, warum hier nicht? Weil es uncool ist? Ja genau.
Endlich der Start. Trappel trappel. Schön hinten eingereiht. Und dieses Mal und das erste Mal werde
ICH NICHT ZU SCHNELL LOSSLAUFEN!!!!!
Dieses Gefühl, schon am Start unter den Letzten zu sein, ist gewöhnungsbedürftig, da ist das Herden-Gen im Unterbewusstsein immer noch zu überlisten!
Wir liefen entlang des Neckars auf Asphalt und Schotterwegen. Von einem Zuschauerspalier kann nicht einmal ansatzweise die Rede sein, aber einige Anwohnergrüppchen versorgten uns mit Wasser, lauter Musik oder herzlichen Anfeuerungsrufen. Es regnete. Mal mehr, mal weniger.
Teilweise war ich auf der ersten Runde ganz allein unterwegs. Mentaltraining für Looser, murmelte ich vor mich hin, um die Motivation aufrechtzuerhalten. Die Überführung über die Eisenbahn türmte sich vor mir auf. Ich musste an die Riesenbecker Sixdays denken. Da waren nach dem 3 . Tag Berge keine Problem mehr für mich. Ich bin eine kleine Bergziege, ich bin eine kleine Bergziege! murmelte ich diesmal.
Ja, so ist das Leben eines Marathonläufers. Viel Zeit, um mit sich selber dummes Zeuch (Zeuch mit „ch“) zu sabbeln.
Halbzeit. 1h 3min. Nicht schlecht!
Nächster Berg. Wieder zurück über die Eisenbahn. Und ich wusste genau, die zweite Runde, die ein wenig kürzer war, würde wieder über diese doofen Überführungen führen. Arne stand mit der Kamera am Wegesrand und ich nutze die Gelegenheit, um Kuchen für nachher zu ordern.
Letztes Jahr ging es mir ab hier schlecht und ich musste gehen. Das war mir noch im Gedächtnis. Daher lief ich weiterhin nach Puls. Aber ich fühlte mich gut und meine Beine stampften einen schönen monotonen Rhythmus.
Wo jetzt noch die Leute herkamen, die mich überholten? Und mit einem Affenzahn? Faszinierend. Aber auch ich überholte einige schleichende Gesellen. Das Laufen fiel mir schwerer. Zeit für ein paar Laufmantras: Ich bin aufrecht. Ich habe genug trainiert. Nur noch 6 km. Ich bin ausdauernd. Ich nehme die Arme zur Hilfe. Ich bin aufrecht. Nur noch 5, 7 km.....
Dann die Berge. Trab trab trab lief ich hinüber, Kurve geschnitten, Blondchen überholt, wer schneller läuft ist früher da, wer schneller läuft ist früher da sprach ich mit mir.. und begab mich auf den Endspurt.
ENDSPURT. ICH. Mit 5:20 min/km raste ich auf das Ziel zu. Erleichtert stoppte ich nach der Zielmatte die Uhr.
2h 6 min. Wahnsinn. Für die zweite Hälfte habe ich genauso lange gebraucht wie für die erste. Guter Split. Jetzt Kuchen essen. (konnte leider kein Bild machen, Kuchen war zu schnell weg).
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