Sonntag, 28. November 2010

Jetzt kommt sie wieder, die schöne Zeit


Nein, ich meine Nicht die Adventszeit!!!!

Ich habe heute die Winterreifen auf Rad geschmissen.
Wunderbare Sonne und Schnee.
2 Stunden mit dem Mountainbike rund ums Dorf.


















Montag, 22. November 2010

Jetzt sind alle müüüüde

Neues Spielzeug im Haus


Sabine testet die Skikes.


Laut Werbung "sind es nicht nur Extremsportler oder Sportskanonen, die die neue Sportart "skiken" für sich entdecken, sondern ganz normale Menschen jeden Alters, ...." Nur mal zur Info.

Jedenfalls sind diese Dinger aus Aluminium mit 2 Schlauchreifen. Damit skatet man. Der Vorteil gegenüber Inlinern: man kann sich auch (bei entsprechendem Karafteinsatz) im Gelände oder auf Feld/Waldwegen austoben. Soweit die Theorie.

In der Praxis erweist sich das Ganze als sehr anstrengend. Schon nach 1 km pusten und schnaufen wir. Natürlich gibt es hier auch keine ebene Strecke. Aber die Koordination klappt schon recht gut! Wir beschränken uns auf Asphalt-Strecken, das ist erstmal hart genug.

Spezialschuhe sind auch nicht nötig. Die Dinger werden mit Klettbändern an die normalen Schuhe geklettet. So kann man auch Unterwegs jederzeit "aussteigen" zum Beispiel für einen Cafe-Besuch.

Laufstunde

Schwesterherz zu Besuch.



Familienbesuchslaufausflug


Wir besichtigen Hünengräber, Mahnmale für ermordete Mädchen, Römerstrasse, Bachläufe......Pfützen, Laub und Steine.....





Eine Stunde im diesigen mistigen Novemberwetter.

Sonntag, 14. November 2010

Der letzte Apfel



Sonne, lauer Wind, Wärme.
Ein perfekter Tag zum Radeln.



Samstag, 6. November 2010

Stürmische Radtour


Grenzstein zwischen Beffendorf und Winzeln



Sturmhimmel.


Blick in den Schwarzwald



Sturm in der Birke.



Das geht ja gut los. Nachdem ich das Neckartal durchquert habe, und die ersten 210 hm überwunden habe, packt mich der heftige Sturm.

Ich bekomme stechende Kopfschmerzen. Mist. Migräneanfall.
Trotzdem halte ich für ein Foto an. Stosse aus versehen an meinem Helm und merke das verknäulte Haare unterm Helm in die Stirn drücken. Und ich hab schon überlegt die nächste Apotheke anzufahren. Wie blöd kann man noch sein?

Erleichtert fahre ich weiter und kämpfe weiter gegen den heftigen Wind.
Toll ist es, gar nicht kalt und die Sonne schaut immer wieder hervor.

Ich habe mein Strassen-Fahrrad mit "Winterreifen" aufgerüstet, gröberes Profil und kann so besser alle kleinen Strässchen erkunden. Auch Waldautobahnen und sogar Wanderwege kann ich nun ohne Probleme befahren. Kleine Freiheit.


Ich fahre und fahre, bis an den Rand des Schwarzwaldes,
immer in der Gewissheit, zurück pustet mich der Wind.







Montag, 1. November 2010

Das Marathon Desaster


Nudelparty am Vorabend





Wenn diese Buben hier im Ziel sind, werde ich die erste Krise haben.







Hier bin ich noch gut drauf.




Km 28: Die Krise



Naja, immerhin bin ich angekommen.



Einlauf in der Festhalle



Arne hat eine Dose Prosecco organisiert. Prost.
Man kann sich alles schönsaufen.



Frankfurt Marathon.

Ich habe mich so gut gefühlt, alles hat gepasst, sogar das Wetter....
und ich habe es geschafft etwas zu frühstücken.

Die Strategie: langsam loslaufen. Superlangsam. Euphorie ausschalten. Und das ist mir gelungen. Im Jogging-Tempo, welches ich dann bis zum Ziel durchhalten wollte.

Aber Pustekuchen. Ab Km 5 bekam ich so eine Art Seitenstechen. So auf Magenhöhe.
Egal. Es läuft. Aber ich kämpfe und kämpfe mit diesem Stechen.
Km 21. Immer noch gut in der Zeit mit ca 2:11.

Aber auf der Schwanheimer Brücke muss ich das erste Mal gehen. Ich kann nicht mal mehr 100 m am Stück laufen. Ich habe das Gefühl, als könne ich nicht genug einatmen. Auf der Schwanheimer Brück läuft der 4:30 Läufer an mir vorbei. Das raubt mir die letzte Motivation.

Ich beschliesse auszusteigen. Bei km 28 wartet Arne auf mich. Er guckt ganz verblüfft, als ich anhalte und mich zu ihm stelle. Ich schildere mein Malheur.
Die vorbeilaufenden Athleten schauen mich alle ganz erstaunt an.

Sehe ich so verzweifelt aus? Oder so lässig, an den Zaun gelehnt trotz Startnummer?



Noch 14 km. Eigentlich ein Klacks. Ich laufe spontan wieder los.
Nur noch 14 Km, das ist so wenig, da komme ich auf jeden Fall an. Gehend und laufend.
Ich beschliesse, nur noch warmen Tee zu trinken, kein kaltes Wasser mehr.

Eine kleine Schicksalsgemeinschaft bildet sich. Michael aus Bochum (?) ist auch so ein Opfer. Abwechselnd müssen wir gehen, laufen immer wieder aufeinander auf und ziehen uns gegenseitig immer wieder mal ein Stückchen mit.

Diese Strecke durch die Innenstadt hat elend viele Schleifen, ich habe komplett das Gefühl für die Länge verloren. Jetzt ein Schild:nur noch 2 km. Na geht doch. Anfeuerung aus der Menge: "Heike, Lächeln" bringt mich zum Grinsen und die Meute lacht mit mir.

Gleich is fäddich....Einlauf in die Halle. Ich bin nur noch froh,endlich angekommen zu sein. 4:53.


Ich bin so enttäuscht, ich kann es Euch gar nicht sagen.


Wie sagt mein Arne: "Mann, Du bist 'nen Marathon gelaufen! Manche sind gar nicht angekommen und denk mal an die vielen Millionen Leute, die gar nicht losgelaufen sind!"

Aber das tröstet auch nicht so recht.

Wann ist der nächste Marathon? Ich brauche Revanche.